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Grundsätze meiner Arbeit

Auf dieser Seite möchte ich Ihnen die Grundsätze vorstellen, nach denen sich meine Arbeit und auch das Leben mit meinen Hunden richtet. So können Sie sich einen ersten Eindruck verschaffen, und überlegen ob diese Art des Trainings etwas für Sie und Ihren Hund ist…

So viel Freiraum wie möglich, so viel Grenzen wie nötig

Dieser Satz steht nicht ohne Grund direkt auf der Startseite, denn er ist einer der wichtigsten. Hunde benötigen Freiraum, um sich unbefangen zu entwickeln und um eigene Erfahrungen zu sammeln. Allerdings muss ein Hund auch Grenzen erfahren. Ein in seinem Verhalten unbegrenzter Hund kann zur Belastung für seine Menschen und die Gesellschaft werden. Wie eng diese notwendigen Grenzen gesteckt werden (müssen), bestimmt das individuelle Beziehungsgeflecht zwischen Mensch und Hund.

Alltagsorientiertes Training - Angemessenes Verhalten in Alltagssituationen

Hundeerziehung muss meiner Meinung nach alltagsorientiert erfolgen und zum Ziel haben, dass sich der Hund in „freier Wildbahn“ angepasst verhält. Es macht keinen Sinn mit einem Hund so zu trainieren, dass er möglichst viele Punkte im Hundesport auf einem Hundeplatz erhält. Alltagsorientiert muss heißen, dass die Anforderungen an die Erziehung aus dem realen, alltäglichen Leben der Hundehalter kommen. Das Training soll zu einer Erleichterung des Alltags führen.

Artgerechtes Training - direkt am Hund ohne viel Hilfsmittel

Artgerechtes Training bedeutet, dass das Training der Tierart Hund angemessen sein muss. Aber was genau bedeutet das? Muss man sich seinem Hund gegenüber so verhalten, wie Hunde oder Wölfe sich untereinander verhalten? Sicherlich nicht, denn unsere Hunde wissen genau, dass wir keine Hunde sind. Allerdings kann man sich bei Hunden vieles abgucken…

Hunde sind sehr körperlich und das sowohl im Spiel als auch in begrenzenden Situationen. Hunde sind nicht nachtragend, sie leben und agieren stets situationsbezogen. Vielen Menschen fällt es heutzutage schwer einen natürlichen Umgang mit Ihrem Hund zu finden. Durch eine wachsende Industrie machen Sie die Beziehung zu Ihrem Hund abhängig von Leckerli, Quietsche-Spielzeug, Bällen, Disc-Scheiben, Rappeldosen und vielen anderen Dingen. Darüber wird oft vergessen, dass der Mensch vor allem seine Persönlichkeit in die Beziehung zum Hund einbringen soll. (Seine Persönlichkeit bringt man u. a. über körperliche Nähe, Verlässlichkeit, Klarheit und Souveränität ein.)

Individuell abgestimmtes Training ist der Schlüssel zum Erfolg

Jede Mensch-Hund-Beziehung ist einmalig. Genau so einmalig und individuell angepasst muss das Training sein, sonst gibt es keine und nur kurz anhaltende Erfolge. Sowohl jeder Mensch als auch jeder Hund sind als Individuum - im Rahmen ihrer eigenen Möglichkeiten - zu sehen. Jeder Mensch hat seine individuellen Anforderungen, Stärken und Schwächen. Der Eine Hundehalter möchte mit seinem Hund eine Begleithundeprüfung absolvieren, der Andere ist zufrieden, wenn sein Hund auf jedes zweite Zurufen herankommt. Ebenso kann nicht jeder Mensch alles leisten, d.h. gleich gut motivieren oder Grenzen setzen. Auch jeder Hund hat seine individuellen Bedürfnisse, Stärken und Schwächen. Hier gilt es u. a. die Genetik (Rasse und wofür diese gezüchtet wird), die Vorerfahrungen und das Verhalten in Konfliktsituationen zu berücksichtigen.

„ganz entspannt“

Wer schon mal an einer meiner Trainingsstunden teilgenommen hat, hat wahrscheinlich auch diese Aussage „ganz entspannt!“ gehört. Ich halte nichts von einem gehetzten Arbeiten mit Hunden. Gerade wenn Hunden eine Übung schwer fällt ist es wichtig, dass die Menschen Ruhe und Souveränität ausstrahlen. Viele Menschen müssen den entspannten und natürlichen Umgang mit Ihrem Hund erst lernen, was Sie in meinen Übungsstunden können.

Dem Hund gegenüber fair bleiben

Hundehalter haben in machen Situationen zu hohe Erwartungen an Ihre Hunde ohne vorher über die Anforderungen nachgedacht zu haben. Jeder Hundehalter sollte sich häufiger die Frage stellen „Kann ich das von meinem Hund erwarten – hat er das schon gelernt?“. Es ist die Aufgabe des Menschen dem Hund zu erklären was wir von Ihnen wollen / erwarten. Erst wenn ich mir sicher bin, dass mein Hund ein bestimmtes Verhalten ( „Sitz“ draußen beim Spaziergang) gelernt hat – kann ich dieses Verhalten auch von ihm erwarten (wenn z. B. ein Jogger vorbei läuft) und dann auch einfordern.

Und wo bleibt der Spaß?

Zu guter letzt spielt natürlich auch Spaß im Training eine große Rolle. Spaß an der Arbeit und am Training mit dem Hund gehört zum natürlichen Umgang mit dem dazu. Spaß ist förderlich für eine gute Mensch-Hund-Beziehung. Zu den normalen Beschäftigungsangeboten (LINK) kommt der Spaß auch in den normalen Trainingsstunden, sei es durch kleine Spiele oder einfach nur abwechslungsreiche Übungen, nicht zu kurz. Stundenlanges im Kreis laufen, gibt es bei mir in den Übungsstunden nicht.



Die Rechte des Hundes

Richtlinien für den artgemäßen Umgang mit dem Hund Die Rechte des Hundes wurden in zwei CANIS-Workshops unter Mitwirkung von Dr. Erik Zimen erarbeitet. Zunächst beleuchtete man das Tier Hund von allen Seiten und leitete daraus seine Bedürfnisse ab. > weiterlesen